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| Frühling |
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Wir alle freuen uns auf den Frühling, auf die Sonne und darauf, endlich wieder mehr Zeit mit unseren Tieren in der Natur zu verbringen.
Mit dem Temperaturanstieg gehen nicht nur besondere metabolische Beanspruchungen für unsere Tiere einher, es erwachen leider auch zahlreiche Gefahren in Gestalt von Würmern, Zecken und anderen Parasiten. Diesen sind wir jedoch nicht schutzlos ausgeliefert. Langfristige Planung und Prävention in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt des Vertrauens sollten obligate Bestandteile Ihrer Fürsorge sein. |
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| Schwerstarbeit für den Stoffwechsel |
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| Pferde, Hunde, Katzen und auch die kleinen Haustiere bringen ihre "Winterjacken" nicht wie wir in den Keller, sie wechseln ihr Fell. Bei dieser enormen Leistung ist der Stoffwechsel entsprechend gefordert und kann unter Umständen Unterstützung durch die Gabe von Vitaminen, Biotin oder Zink erfahren. Ein Frühjahrs-Blutcheck kann Auskunft geben, wie es um den Stoffwechsel Ihres Vierbeiners bestellt ist. |
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| Ganzjährige Strategie gegen Würmer und Fliegenlarven |
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Pferde brauchen jetzt die Frühjahrs-Wurmkur, damit sie beschwerdefrei in die Weidesaison starten können. Nur eine regelmäßige Entwurmung – gekoppelt an eine gründliche Stall- und Weidehygiene – bietet den Pferden Schutz vor inneren Parasiten. Spulwürmer, kleine und große Strongyliden, Pfriemenschwänze und Bandwürmer sind die häufigsten Wurmarten unserer Pferde. Erhöhte Kolikneigung, Durchfälle, ein stumpfes Fell, schlechte Futterverwertung, Hautveränderungen an der Schweifrübe sind Zeichen einer Verwurmung. Auch die Magendasselln (= Fliegenlarven) sind gefährliche Parasiten, die über die Schädigung der Magenschleimhaut ernsthafte Erkrankungen auslösen. Die deutlich sichtbaren Larveneier sollten Sie schnellstmöglich aus dem Fell Ihres Pferdes entfernen. Eine breite Palette verschiedener Antiparasitika steht in Form von Pasten oder Tabletten zur Verfügung.
Sprechen Sie uns an, um Ihre Jahresplanung zum Thema Entwurmung Ihres Pferdes zu gestalten. |
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| Borreliose muss nicht sein! |
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| Mit den ersten warmen Tagen blühen nicht nur Tulpen und Narzissen auf, auch Zecken, Flöhe und Mücken erwachen zu neuem Leben. Damit Ihre vierbeinigen Hausgenossen und Sie die schöne Jahreszeit unbeschwert genießen können, sollten Sie Hund und Katze schützen. Ein einziger Stich kann ausreichen, um Ihr Tier mit einer gefährlichen Krankheit zu infizieren. |
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| Holzbock überträgt Borreliose und Anaplasmose |
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| Unsere heimische Zecke, Ixodes ricinus, besser bekannt als Holzbock, kann durch ihren Stich die Erreger der Borreliose oder der Hunde-Anaplasmose übertragen Die Borreliose äußert sich meist durch Gelenkentzündungen, Fieberschübe oder neurologische Symptome. Die Anaplasmose zeigt sich durch das Auftreten von Fieber, Gewichtsverlust, Apathie und Blutarmut. Diese Krankheit wird oft zu spät erkannt und kann unbehandelt tödlich verlaufen. |
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| Hundemalaria verbreitet sich in Deutschland |
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| Die Auwaldzecke (sie ist um ein vielfaches kleiner als unser Holzbock) ist häufig Überträger der so genannten Hundemalaria (Babesiose). Diese Krankheit ist inzwischen auch in Deutschland auf dem Vormarsch, und wir erwarten leider auch in diesem Jahr einen massiven Anstieg der Neuinfektionen unserer Hunde. Wie bei der menschlichen Malaria werden die roten Blutkörperchen befallen und zerstört. Wird die Babesiose nicht erkannt und behandelt, kann auch diese Infektion tödlich verlaufen. |
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| Gefahren im Urlaubsland |
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| Die braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) kann die Erreger der Ehrlichiose oder der Hepatozoonose übertragen, wobei zur Übertragung der letzteren die Zecke vom Hund gefressen werden muss. Beide Krankheiten werden noch als Reise- oder Mittelmeerkrankheiten bezeichnet und kommen bei uns zum Glück eher selten vor. Auch die von Mücken übertragenen Erkrankungen – die Leishmaniose und die Dirofilariose (Herzwurmkrankheit) – gehören in die Kategorie Reisekrankheiten. Viele Hunde, die ihre Besitzer in den Ferien in den Süden Europas begleiten, kommen leider infiziert zurück. Die Leishmaniose kann diverse Organsysteme schädigen, verläuft in der Regel chronisch und endet häufig tödlich. |
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| Antiparasitika |
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Schützen Sie Ihr Tier durch die Anwendung von "Spot-on"-Produkten oder lassen Sie ihren Hund ein Halsband mit entsprechender Wirkung tragen. Gegen die Borreliose können Sie Ihren Hund bei uns impfen lassen. Wenn Sie einen Hund aus Südeuropa übernehmen oder Ihren Hund in die Ferien mitnehmen, können Sie bei uns einen Bluttest durchführen lassen, damit wir eine mögliche Infektion frühzeitig erkennen und Ihren Hund rechtzeitig behandeln können.
Wir beraten Sie gerne. |
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